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Das Konsentverfahren

Das Konsentverfahren ist ein Verfahren, bei dem eine Entscheidung erst dann als getroffen gilt, wenn keiner der am Prozess der Entscheidungsfindung Involvierten einen Einwand hat.

Mit Hilfe des Konsentverfahrens werden Entscheidungen nicht nur schneller getroffen, sondern alle Betroffenen werden mit einbezogen. Auch kann mit dem Konsentverfahren eine schnelle Anpassung an innere und äußere Änderungen gewährleistet werden.

Konsentverfahren – die Vorgehensweise

Ein Vorschlag wird im Team, welches inhaltlich betroffen ist, diskutiert. Jeder Teilnehmer gibt seine Meinung ab.

Dabei sollten Teilnehmer im Konsentverfahren nur schwerwiegende Einwände geltend machen, sodass diese im Team diskutiert werden können. So wird im Konsentverfahren der Teilnehmer nicht gefragt, ob er dafür ist, sondern lediglich ob er / sie einen schwerwiegenden Einwand hat.

Dabei werden Einwände mit trefflichen und nachvollziehbaren Argumenten begründet und in der Regel sollte ein alternativer Vorschlag zum Thema gemacht werden.

Gibt es keine schwerwiegenden Einwände, gilt der Vorschlag solange als genommen, bis jemand einen neuen schwerwiegenden Einwand einbringt, z.B. da sich die Faktenlage geändert hat.

Die drei Grundregeln

  1. Jeder, kann Vorschläge einbringen
  2. Das jeweils beste Argument zählt
  3. wird nach einem Konsententscheid ein neuer Aspekt erkannt, der zu einem schwerwiegenden Einwand führt, wird das Thema erneut besprochen.

Besonders im Konsentverfahren erfahrene Gruppen können den Prozess mit Hilfe von Gesten effektiv vereinfachen:

Eine ausgestreckte Hand nach oben bedeutet: „Ich habe einen schwerwiegenden Einwand und möchte diesen einbringen.“

Eine ausgestreckte Hand, die nach unten zeigt und sich leicht hin und her bewegt bedeutet: „Ich habe keinen Einwand, aber ein kleines Bedenken, welches ich schildern möchte.

Mit Hilfe des Konsentverfahren können Entscheidungsprozesse von allen Betroffenen mitgestaltet werden und sich dem ständigen Wandel anpassen.

Als Newsletter Abonnent können Sie sich jetzt das Merkblatt zum Konsentverfahren hier gratis herunterladen.

By |2019-07-15T11:04:49+00:00Juli 15th, 2019|Blog, Uncategorized|0 Comments

Ihr Smartphone stresst Sie!

Neulich erschien in der New York Times ein interessanter Beitrag (Beitrag ansehen) mit dem Titel „Wenn Sie Ihr Telefon ablegen, könnten Sie länger leben“. In diesem Beitrag geht es um den Zusammenhang unserer Smartphone Nutzung und der Erhöhung des stressbedingten Hormons Cortisol, welches die Gesundheit langfristig beeinflussen kann. Auszüge hiervon – und meine eigene Erfahrung – habe ich nachstehend für Sie zusammengefasst.

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By |2019-06-05T05:12:34+00:00Juni 5th, 2019|Blog|0 Comments

Als Führungskraft Emotionen erkennen und angemessen damit umgehen

Mit Emotionen – eigenen und denen von Mitarbeiter/innen und Geschäftspartnern angemessen umgehen zu können ist eine der wesentlichen Kompetenzen für Führungskräfte. Daniel Goleman hat hierfür den Begriff „emotionale Intelligenz“ geprägt.

Ein erster, wichtiger Schritt ist es Emotionen wirklich auch differenziert benennen zu können. Aber das ist oft schwieriger, als es sich anhört: Viele von uns sind nicht sicher, was genau wir gerade fühlen. Oder welche Emotion wir bei unseren Gesprächspartnern zu erkennen meinen.

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By |2019-04-09T18:45:46+00:00April 1st, 2019|Blog|0 Comments

Wie jede Besprechung zu einem Erfolg wird

Oft nehmen Sie mehrmals wöchentlich an Besprechungen teil. Das ein oder andere Mal fragen auch Sie sich vielleicht, ob die Besprechung das gewünschte Ergebnis geliefert hat.
Ich gebe Ihnen heute wertvolle Tipps mit auf den Weg, sodass jede Besprechung zu einem Erfolg wird.

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By |2019-03-01T08:20:36+00:00März 1st, 2019|Blog|0 Comments

Wie finde ich passende Ziele und wie leite ich die ersten Schritte für eine erfolgreiche Umsetzung dieser Ziele ein?

Ich bin ein großer Freund von Zielen: individuell und passgenau. So dass sie zu mir als Mensch und zu meinem Unternehmen passen. In meinen Coachings und Organisationsberatungen stelle ich aber immer wieder fest, dass es vielen schwer fällt Ziele zu finden und diese dann konsequent umsetzen.

Daher finden Sie in diesem Blog eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, um passgenaue Ziele zu finden und die ersten Schritte für eine erfolgreiche Umsetzung der Ziel einzuleiten. Nehmen Sie sich dazu etwas Zeit und beantworten Sie mit Ruhe (und so spontan wie möglich) die nachstehenden Fragen.

Erster Schritt: das vergangene Jahr würdigen und reflektieren

  1. Was war im vergangenen Jahr wirklich gut? Was ist mir gut gelungen? Welche schönen Momente / Erfolge gab es? Welche Menschen waren mir wichtig?
  1. Welche meiner Ziele habe ich im vergangenen Jahr erreicht? Wie ist mir das gelungen?
  1. Welche meiner Ziele habe ich im vergangenen Jahr nicht erreicht? Weiß ich warum?
  1. Welche neuen Erkenntnisse habe ich im vergangenen Jahr über mich gewonnen?
  1. Wofür bin ich dankbar?

Zweiter Schritt – mit offenen Herzen und Verstand auf das kommende Jahr schauen

  1. Welche Wünsche / Träume habe ich für das kommende Jahr?
  1. Welche Befürchtungen / Sorgen habe ich für das kommende Jahr?
  1. Welche Veränderungen in meinem (beruflichen / privaten) Leben zeichnen sich jetzt schon ab? Was wird zu Ende gehen? Was wird neu beginnen?

Dritter Schritt – Ziele finden und setzen

  1. Was möchte ich im nächsten Jahr erreichen? Beruflich und privat? Welche sechs Ziele sind mir die wichtigsten und warum?
  1. Welche Konsequenzen hat es für mich (und mein Umfeld), wenn ich diese Ziele verfolge?
  1. Welche Verhaltensweisen muss ich loslassen, um meine Ziele zu erreichen? Welche Verhaltensweisen muss ich neu lernen, um meine Ziele zu erreichen?
  1. Was kann mich an der Umsetzung hindern? Und welche Ideen habe ich, diese Hindernisse zu minimieren?

Mehr zum Thema Ziele formulieren finden Sie in meinem Blogbeitrag „Ziele kinderleicht erreichen“ und in meinem Blogbeitrag „Wenn-Dann-Pläne“.

Gerne unterstütze ich Sie bei Ihrem individuellen Ziel-Findungsprozess.

By |2019-01-01T19:41:44+00:00Januar 1st, 2019|Blog|0 Comments

Was hat Emotionale Intelligenz mit Erfolgt zu tun?

Mitarbeiter und Führungskräfte sind nicht nur dann erfolgreich, wenn sie über eine hohe Fachkompetenz verfügen.

Gerade in einer Arbeitswelt im Wandel, ist emotionale Intelligenz ein wesentlicher Faktor für Erfolg. Das heißt, dass erfolgreiche Mitarbeiter und Führungskräfte die Fähigkeit besitzen, eigene Emotionen und die  anderer Menschen nicht nur wahrzunehmen, sondern diese auch ausdrücken zu können, zu verstehen und letztendlich auch mit ihnen umgehen können.

Daniel Goleman prägte den Begriff der „Emotionalen Kompetenz“

Mitte der 90er Jahre veröffentliche Daniel Goleman sein Standardwerk „Emotionale Intelligenz“, die die emotionale Kompetenz zu einem Standardbegriff für die Wissenschaft und Öffentlichkeit machte. Und obwohl die Theorie von Goleman auch seine Kritiker hat, gehört die emotionale Kompetenz heutzutage zu einer sehr wichtigen Anforderung im Bereich Leadership.

In seinem Standardwerk beschreibt Goleman dabei, dass die emotionale Kompetenz einer Führungskraft wichtiger sei als das reine Fachwissen und der(z.B. analytische) Intelligenzquotient. Das scheint gerade bei den Entwicklungen in der Arbeitswelt, die wir heute sehen, wichtiger und  auch sinnvoller denn je zu sein. Denn Führungskräfte müssen heutzutage ihre Mitarbeiter individuell fördern, und fachübergreifendes und ressourcenorientiertes Arbeiten fördern.

Daniel Golemans Komponenten emotionaler Kompetenz

Goleman legte 5 Komponenten fest, die zur emotionalen Kompetenz gehören:

1.Selbstwahrnehmung

Definition: Selbstwahrnehmung ist die Fähigkeit seine eigenen Emotionen, Stärken, Schwächen, Triebe, Werte und Ziele zu kennen – und ihre Auswirkungen auf andere zu kennen.

Kennzeichen: Selbstvertrauen, realistische Selbsteinschätzung, selbstbestimmter Sinn für Humor, Annahme von konstruktiver Kritik

Beispiel: Ein Manager weiss, dass Zeitdruck das Schlimmste in ihm zum Vorschein bringt. Also plant er seine Zeit so, dass er die Arbeit im Voraus erledigen kann.

2. Selbstregulierung

Definition: Selbstregulierung ist die Fähigkeit störende Emotionen und Impulse zu steuern oder umzuleiten.

Kennzeichen: Vertrauenswürdigkeit, Integrität,  mit Ambiguität und Wandel umgehen können

Beispiel: Wenn ein Team eine Präsentation verpfuscht, widersetzt sich ihre Leiterin ihren Drang laut zu werden. Stattdessen reflektiert sie die möglichen Gründe für das Scheitern, erklärt dem Team die Konsequenzen und geht mit ihnen mögliche Lösungen durch.

3. Motivation

Definition: Motivation ist die Fähigkeit, sich selbst zum Erreichen von Leistung anzutreiben.

Kennzeichen: Leidenschaft für die Arbeit selbst und neue Herausforderungen, unermüdliche Energie zur Verbesserung, Optimismus angesichts des Scheiterns.

Beispiel: Ein Portfoliomanager bei einer Investmentgesellschaft sieht seinen Fond in drei aufeinanderfolgenden Quartalen fallen. Große Kunden wechseln. Anstatt äußeren Umständen die Schuld zu geben, beschließt er aus seiner Erfahrung zu lernen – und leitet so eine Wende ein.

4. Empathie

Definition: Empathie ist die Fähigkeit, andere Gefühle zu berücksichtigen, besonders beim Fällen von Entscheidungen.

Kennzeichen: Expertise in der Gewinnung und Erhaltung von Talenten, Fähigkeit andere zu entwickeln, Sensibilität für interkulturelle Unterschiede

Beispiel: Eine deutsche Beraterin und ihr Team stellen ein Projekt für einen potenziellen Kunden in Asien vor. Ihr Team kann die kulturellen Aspekte und asiatisch geprägten Arbeitsweisen und Reaktionen nicht interpretieren, nimmt diese als Ablehnung des Kunden wahr und bereitet sich darauf vor zu gehen. Die Beraterin liest die Köpersprache und kennt die kulturspezifischen Reaktionsweisen des Kunden und spürt Interesse. Sie setzt das Treffen fort und ihr Team erhält den Job

5.Soziale Fähigkeiten

Definition: Soziale Fähigkeiten sind die Fähigkeiten, Beziehungen zu gestalten, um sich in die gewünschte Richtung zu bewegen.

Kennzeichen: Effektivität in der Führung von Veränderungen, Überzeugungskraft, extensives Networking, Expertise in Aufbau und Führung von Teams

Beispiel: Eine Mangerin möchte, dass ihre Firma die Internetstrategie optimiert. Sie findet Gleichgesinnte und stellt ein abteilungsübergreifendes Team zusammen, um eine Prototyp-Webseite zu erstellen. Sie sucht sich in anderen Abteilungen Verbündete, um die Teilnahme des Unternehmens an einem relevanten Kongress zu finanzieren. Ihre Firma setzt eine eigene  Internetabteilung ein – und gibt ihr die Verantwortung hierfür.

Im Berufsalltag wird es immer wichtiger mit emotionaler Intelligenz zu Führen. Sie möchten wissen, ob Sie auch mit Emotionaler Intelligenz führen? Gerne berate ich Sie hierzu auch individuell.

By |2018-12-01T10:12:16+00:00Dezember 1st, 2018|Uncategorized|0 Comments

Wenn-Dann-Pläne helfen beim Erreichen von Zielen

Die meisten Menschen haben schon einmal in ihrem Leben Ziele formuliert. Manchmal hat es mit der Umsetzung dann geklappt – andere Male nicht.

In der Psychologie beschäftigt sich Forschungsgebiet der Motivationspsychologie mit der Frage „Wie erreiche ich meine Ziele?“. Und hier können auch konkrete Antworten auf diese Frage gefunden werden.

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By |2018-11-01T17:29:57+00:00November 1st, 2018|Blog|1 Comment

Virtuelles Führen – 6 Tipps für die erfolgreiche Umsetzung in Ihrem Unternehmen

Warum sollte ich mich mit Führen auf Distanz beschäftigen?

Flexibles Arbeiten wird für (junge) Wissensarbeiter mehr und mehr zu dem ausschlaggebenden Kriterium bei der Arbeitgeberwahl. Für die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ist Flexibilität von Arbeitszeit und -ort eines der wichtigsten Kriterien. Flexibles Arbeiten hat nachweislich, unabhängig von der aktuellen Lebenssituation der Beschäftigten, einen hohen Einfluss auf Arbeitgeberattraktivität sowie auf die Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung. Um den Mitarbeiter/innen den Wunsch nach mehr Selbstständigkeit, sinnhaftem Arbeiten und einer höheren Arbeitsortsouveränität und zu ermöglichen, sind in Konzernen und im Mittelstand kreative Lösungen gefragt. Einerseits technische Lösungen – und andererseits Lösungen für Führung und Zusammenarbeit.

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By |2018-12-11T20:07:10+00:00Oktober 1st, 2018|Blog|0 Comments